Marburg-Biedenkopf

Die Jagdgenossenschaft 35279 Neustadt (Hessen) verpachtet ab 01.04.2021 den Jagdbezirk Neustadt (Hessen) für die Dauer von 10 Jahren. Reviergröße rd. 1.500 ha, davon ca. 500 ha Waldanteil.

Aktueller Abschussplan 2018/2019: Rehwild: 42 m, 36 w; gesamt: 78 Stück Abschuss Schwarzwild: 56 Stück

Pachtinteressenten wenden sich bitte zwecks weiterer Informationen an den Jagdvorstand Volker Zinser, Erksdorfer Weg 3, 35279 Neustadt, Tel. 0151/50542050, E-Mail: hof-trillrod@t-online.de. Revierbesichtigung nach vorheriger Terminvereinbarung möglich.

Schriftliche Angebote werden bis spätestens, Dienstag den 30.06.2020 an die Jagdgenossenschaft Neustadt (Hessen), Jagdvorstand Volker Zinser, Erksdorfer Weg 3 in 35279 Neustadt in einem verschlossenen Umschlag mit der Aufschrift „Angebot Jagd Neustadt (Hessen)“ erbeten. Das Gebot muss einen eindeutigen Gesamtbetrag in Euro/ha ausweisen. Dem Pachtangebot ist der Nachweis der Pachtfähigkeit beizufügen. Nach der Frist eingegangene Angebote bleiben unberücksichtigt. Bietende haben schriftlich Aussagen zum Pachtpreis, zur Wildschadensregulierung - es wird eine weitestgehende Übernahme durch die Pächter angestrebt - und der Wildschadensverhütung an Forstkulturen mit Hauptholzarten - vorstellbar ist eine Bonus-Malus-Regelung bezüglich der Abschusserfüllung - zu treffen. 2021ff. ist die Errichtung von Windenergieanlagen an zwei Stellen im Jagdbezirk möglich.

Dies ist bei der Abgabe des Angebotes zu berücksichtigen. Die Submission ist nicht öffentlich, d. h. die Bieter dürfen während der Submission nicht anwesend sein. Es besteht aber die Möglichkeit, dem Angebot einen frankierten Rückumschlag beizufügen, mit dem der Bieter das Submissionsergebnis erhalten kann. Vertragsgrundlage der Verpachtung wird der Musterpachtvertrag des VJEH. Die Jagdgenossenschaft Neustadt (Hessen) ist grundsätzlich an einer Gesamtverpachtung des Reviers interessiert. Das bedeutet den Zusammenschluss mehrerer Jäger in einem Pachtvertrag. Die Aufteilung des Reviers ist dann von den Pächtern einvernehmlich und selbständig zu Regeln. Es besteht aber auch die Möglichkeit zur Abgabe eines Alternativangebotes für einen bestimmten Teil des Reviers. Die Jagdgenossenschaft ist weder an das Höchstgebot gebunden, noch zur Zuschlagserteilung verpflichtet.

gez. Der Jagdvorstand